Position der Nationalen Front vor den Wahlen 2009
WEDER KAMPAGNE NOCH WAHLEN LEGITIM IM RAHMEN DES PUTSCHES
Die allgemeinen Wahlen ohne Wiederherstellung der verfassungsmäßigen Ordnung wären die Legalisierung der militärischen Gewalt gegen den Staat – und deshalb inakzeptabel. Folglich deklariert die Nationale Widerstandsfront gegen den Staatsstreich:
1. Nichtanerkennung der Kampagne, des Prozesses und der Resultate der Wahlen, wenn die verfassungsmäßige Ordnung nicht wiederhergestellt worden ist, deren Fundament die Wiedereinsetzung des legitimen, verfassungsmäßigen Präsidenten José Manuel Zelaya Rosales ist.
2. Wir fordern die Partei Demokratische Einheit (UD), unabhängige und nichtputschistische Kandidatinnen und Kandidaten auf, zu Lasten der Wahl durch die Liberale Partei und der PINU ihre politische Position in bezug auf den Wahlprozeß im Land darzulegen.
3. Verurteilung der Militarisierung der Gesellschaft und des sogenannten “Wahlprozesses†der Putschisten, die mit ihrer bewaffneten Präsenz ein zusätzliches Element parteipolitischer Gewalt einführen und die die Bedingungen des Ausschlusses, der Verdunkelung und Repression zum Nachteil der Teilnehmer verschärfen.
4. Wiederholung des Aufrufs zur direkten Schaffung einer demokratischen Verfassungsgebenden Nationalversammlung des Volkes.
(Übersetzung ins Deutsche: Mirko Lange)